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Dranora
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Was ist Larp?

 

Historie

Das Land Dranora ist ein recht junges Land, und wurde vor ungefähr 150 Jahren, nach dem großen Sieg von Cairos Draconis gegen das letzte Aufgebot der marodierenden Katzenwesen, ausgerufen. In 30 Jahren der Wirren und Kriege, weitete der inzwischen gekrönte Cairos das Staatsgebiet auf die heutige Größe aus. Erst zu diesem Zeitpunkt wurde auf politisches Drängen der im Norden beheimateten Dunkelelfen hin die Expansion Dranoras beendet. Dadurch bildete sich über viele Jahre ein außenpolitisches Gleichgewicht zwischen Dranora und seinen Nachbarn Butzen und Farell. Über die folgenden Jahre erschütterten Ereignisse, wie Hungersnöte und Unruhen das junge Land.

Herrschaft unter Ceoran Draconis II.

Die Regentschaft Ceorans wird von mehreren militärischen und politischen Meilensteinen markiert. Zu seinen großen diplomatischen Leistungen zählt sein vehementes Auftreten beim Drei-Länder-Gipfel in Lisburg. Dies brachte ihm den Beinamen "Faust von Lisburg" ein. In einem außenpolitischen Coup hielt er außerdem um die Hand der Fürstentochter Xandora von Butzen an und vereinte durch die Geburt ihrer gemeinsamen Tochter Aurelia Regina die beiden Reiche somit unter einer Dynastie. Durch dieses Ereignis war es ihm möglich, Butzen von den Untoten Horden des Knochendämons zu befreien ohne die diplomatische Beziehung mit den anderen Nachbarländern aufs Spiel zu setzen.

Wie Dranoraner ticken…

In Dranora wird neben der Loyalität gegenüber dem Land und dem König auch Patriotismus groß geschrieben. Außerdem sehen sich Dranoraner als zuverlässige Verbündete. Ein gegebenes Wort gegenüber Verbündeten ist für sie bindend. Gesetzestreue, Pflichtgefühl, der Hass gegen Tierwesen und Pragmatismus sind tief in der Gesellschaft verankerte Grundwerte. Bürger im Dienst des Militärs genießen in der Bevölkerung Respekt und Anerkennung..

Religion

Da die Ursprünge der Bevölkerung Dranoras in allen Himmelsrichtungen liegen, herrscht in Dranora Religionsfreiheit. Allerdings ist im Königshaus und in weiten Teilen der Bevölkerung der Glaube an den Drachengott Varius verbreitet.

Wirtschaft

Die Wirtschaft Dranoras basiert vor allem auf Handel und Handwerk. Durch das Fehlen von Seehäfen war der Handel mit weiter entfernten Ländern bis zur Vereinigung Dranoras und Butzens äußerst selten, so dass auch exotische Güter nur den gut situierten Bürgern vorbehalten waren. Der Rohstoffreichtum der dranoranischen Berge, vor allem was Eisen betrifft, hat eine ausgeprägte Schmiede- und Bergbauwirtschaft zur Folge, die sich zwar nicht mit Schmiedearbeiten von Zwergen messen können, aber durchaus einen soliden Ruf genießen, der einen lukrativen Export sicherstellt. Der größte Abnehmer bleibt aber die dranoranische Armee, die einen Großteil der produzierten Waffen und Rüstungen aufkauft. Eine weitere wichtige Rolle spielt der Ackerbau, der in den letzten Jahren durch diverse Versorgungsengpässe immer mehr an Bedeutung gewonnen hat.

Herrschaftssystem

Dranora wird von einer Königsdynastie regiert, die absolutistisch regiert und deren Erbfolge klar festgelegt ist. Dabei gibt es keinerlei geschlechtliche Unterschiede, die Abstammung ist der ausschlaggebende Faktor. Da die Draconisfamilie noch keine schweren Krisen wie einen König ohne Erben oder Bastarde erlebt hat, sind hierfür auch noch keine Präzedenzbeispiele bekannt. Da kein Herrscher allein regieren kann, hat sich das Lehenssystem als feste Stütze der Monarchie etabliert, so dass Dranora in mehrere Fürstentümer aufgeteilt ist, welche vom Adel genauso absolutistisch regiert werden wie das gesamte Reich vom König.

Militär

Das Militär nimmt eine zentrale Rolle in der Gesellschaft Dranoras ein, viele Bereiche des öffentlichen Lebens sind auf die militärische Präsenz abgestimmt. Der größte Teil der Steuer- und Zolleinnahmen fließt in das Militärwesen, genauso wie jedes zweitgeborene Kind einer Familie in die Obhut des Militärs genommen und dort erzogen wird. Auch viele später geborene Kinder schlagen die Militärlaufbahn ein, da nur das erstgeborene Kind, sei es Tochter oder Sohn, den Besitz der Eltern erbt. Der größte Teil der Truppen besteht aus Infanterie, die restlichen Truppenkontingente spielen nur eine untergeordnete Rolle. Eine besondere Erwähnung verdienen die Uruk’Hai-Einheiten Dranoras, die speziell von der Magiergilde gezüchtet als schwere Infanterie den Feinden Dranoras das fürchten lehren. Dranora unterhält derzeit 13 Legionen.

Magie

Zusätzlich zu den Fürstentümern gibt es eine weitere Stütze der Monarchie, nämlich die königlich magische Hofakademie Dranoras. Diese für Außenstehende undurchsichtige Institution bekam, im Gegenzug für die Loyalität gegenüber dem König, weitreichende Privilegien, wie zum Beispiel die Garantie, jedes magisch begabte Kind ausbilden zu dürfen. Auch pocht sie auf ihr Monopol in der Ausübung von Magie, so dass außer dem Militär und der Magiergilde niemand in Dranora über magisch Begabte verfügt, die klerikale Magie außen vor gelassen. Die größte Errungenschaft der Magierakademie ist die Züchtung der Uruk’Hai, einer Rasse von Kriegern die dem Reich schon oftmals zum Sieg verholfen haben.

Rassen

In Dranora selbst gibt es überwiegend Menschen, in den meisten Gebieten fast ausschließlich. Auf dem Kontinent Svarthalftheim, auf dem sich Dranora befindet, finden sich auch andere Rassen, wie Orks, Elfen und Zwerge. Tiermenschen sind in Dranora nur sehr selten, dann aber in Ketten, enthauptet oder auf Pfählen aufgespießt anzutreffen. Dranoraner sind anderen Rassen gegenüber recht aufgeschlossen, so dass in der Armee Dranoras unter anderem auch Orks, gelegentlich aber auch andere Fremdrassen, wie die in Zwerge, zu finden sind. Aufgrund eines Verdrängungsprozesses (immer mehr Orks werden durch die loyaleren und einfacher zu kontrollierenden Uruk’Hai ersetzt) und der Überfälle von wilden Orkstämmen im Osten des Landes befindet sich auch diese Rasse auf dem absteigendem Ast.

Traditionen

Es gibt nur wenige offizielle Feiertage in Dranora, zu denen die Geburts- und Todestage der Könige oder anderer wichtiger Personen der Draconisfamilie zählen. Auch die Daten großer Siege werden gefeiert.

Sieg über die Katzenmenschen : 25.05.000 n.G.d.R.
Krönung Königs Cairos Draconis : 27.05.000 n.G.d.R.
Erfindung der Uruk’Hais durch Tim Isenberg : 03.09.088 n.G.d.R.
Krönung Königs Ceoran II Draconis : 06.06.142 n.G.d.R
Feiertag der Vereinigung von Dranora und Butzen : 30.04.157 n.G.d.R

Traditionell werden die Feierlichkeiten zur Krönung Carios Draconis und der Sieg über die Katzenmenschen zu einer großen dreitägigen Feierlichkeit zusammengefasst.

Nationalhelden

Der unangefochtene Nationalheld ist der Gründer Dranoras, Cairos Draconis. Neben ihm wird noch Tim Isenberg, der Hauptverantwortliche für die Entwicklung der Uruk’hai, vor allem von der gebildeteren Schicht als Held gefeiert.

Struktur der Gesellschaft

Die Gesellschaft Dranoras lässt sich grob in vier Schichten aufteilen, wobei das Königshaus außer acht gelassen wird.

  1. Die Adelshäuser, die Magierakademie und die großen Handelsgilden. Diese drei Vertreter besitzen einen Großteil der Güter Dranoras und wäre in der Kultur nicht ein relativ spartanischer Stil etabliert, so könnten sie sich sehr wohl Paläste leisten, die so manchen Herrscher vor Neid erblassen lassen würden.
  2. Die Großgrund- und Minenbesitzer. Dieser Teil der Bevölkerung besitzt meistens mehrere Minen oder große Stücke Land, die bei Bedarf natürlich vom König eingezogen werden können. Die Einnahmen reichen nicht um sich zum Beispiel eine Burg zu bauen, aber ein gewisser Luxus lässt sich damit bezahlen.
  3. Handwerker, wohlhabende Bauern. Der Großteil der Bevölkerung. Es reicht zwar nicht um großartig Reichtümer anzuhäufen, eine mittelgroße Familie lässt sich damit aber auf jeden Fall versorgen.
  4. Bauern, Tagelöhner, Bettler. Dieser Teil der Bevölkerung verdient gerade so viel, dass er sich über Wasser halten kann.

Stand der Technik

Die technologische Entwicklung Dranoras unterscheidet sich in nicht wesentlich von der anderer Reiche. Es ist eine geringfügig bessere Gieß- und Schmiedetechnik zu erkennen, allerdings nicht in herausragendem Maß.

Wertschätzung von Kunst/Kultur:

Kunst und vor allem Kultur sind für das Volk nicht wirklich notwendig. Das ist jedenfalls die vorherrschende Meinung in den oberen Klassen. Zwar wird den jungen Dranoranern, zumindest in der Stadt ein Mindestmaß an kultureller Bildung zugestanden, aber auch nur um eventuelle Talente auszumachen und dann gezielt zu fördern. Die Schwerpunkte der dranoranischen Bildung liegen aber eher in den praktischen Disziplinen.